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Europa: Deutschland rutscht im Kaufkraft-Vergleich ab
Dass die Umsätze in Europa derzeit so stark schwächeln, hat wenig mit der reinen Kaufkraft der Verbraucher zu tun, wie eine neue GfK-Studie zeigt. Diese ist im Jahr 2023 um weitere 5,8 Prozent auf nunmehr 17.688 Euro gestiegen und könnte bei anhaltendem Abwärtstrend sogar die Inflationsrate einholen. Allerdings verschieben sich derzeit die Regionen, in denen die Verbraucher das meiste Geld in der Tasche haben.
Kaum noch Gratisversand bei Onlinehändlern
Die Zeit des bedingungslosen kostenlosen Versand im deutschen E-Commerce ist nahezu vorbei, wie eine Auswertung der Praktiken der größten deutschen Onlineshops zeigt. Mittlerweile sind gerade noch 5,6 Prozent dazu bereit – ein gewaltiger Rückgang um 9 Prozentpunkte gegenüber 2020.
Die meisten Händler (49,5 Prozent) operieren laut der "Versandhandelsstudie 2023" von ParcelLab und Salesupply nun mit Mindestbestellwerten. Bei 44,9 Prozent gibt es überhaupt keinen Gratisversand. Als Gebühren werden meist zwischen 4 und 5,99 Euro (59,5 Prozent) erhoben, öfter kommen die Kunden mit zwischen 2 und 3,99 Euro aber noch etwas günstiger davon. Um diese zu sparen, muss man ganz unterschiedliche Mindestbestellwerte erreichen: Mehr als 29,99 Euro (12,4 Prozent) ist hier ähnlich oft vertreten wie ab 59,99 Euro (13,5 Prozent) oder aber hundert Euro aufwärts (9 Prozent).
In den Loyalty-Programmen der großen Händler spielt der Gratisversand nur eine untergeordnete Rolle. Dieses Feature findet sich lediglich bei 35 Prozent der Shops, die ein solches Marketing- und Kundenbindungstool nutzen, und damit insgesamt gesehen lediglich bei 20,2 Prozent der untersuchten Firmen.
Auf der anderen Seite bieten lediglich 39,3 Prozent an, die Waren per Expresslieferung schneller zuzustellen, wenn Verbraucher einen Aufpreis zahlen, der teils recht heftig ausfällt. Obwohl der Großteil zudem mit mehr als einem Logistikpartner zusammenarbeitet, ist die Auswahl des gewünschten Dienstleister gerade einmal bei 15,7 Prozent üblich.
Top 100-Onlineshops: Kundenservice mit schwankender Qualität
Selbst bei den hundert größten deutschen Online-Shops kann man sich als Verbraucher nicht darauf verlassen, dass man den Kundenservice dann erreicht, wenn man gerade Zeit dafür hat. Wie die aktuelle Versandhandelsstudie von parcelLab und Salesupply zeigt, ist vor allem am Wochenende oft kein Kontakt möglich.
Deutsche Verbraucher bevorzugen datenschutzfreundliche Marken
Eine neue Studie von Civey und Nano Interactive zeigt eine klare Präferenz der deutschen Konsumenten für Marken, die keine persönlichen Daten für Werbung verwenden.
KI ist keine Allzweck-Wunderwaffe
Von KI-gestützten Sprachassistenten werden mitunter wahre Wunderdinge erwartet, weshalb die Realität mitunter ernüchternd ist. So hat eine aktuelle Studie beispielsweise kürzlich gezeigt, dass der Vorreiter ChatGPT in einem bestimmten Bereich komplett versagt – dies aber durchaus angenehm tarnt.
Marketing-Studie: Personalisierung hat noch nicht den verdienten Stellenwert
In Zeiten hohen Wettbewerbsdrucks und steigender Kundenerwartungen ist die richtige Kommunikation entscheidend. Unternehmen, die es schaffen, ihre Kunden und Interessenten über verschiedene Kanäle hinweg konsistent und durch Personalisierung anzusprechen, gewinnen nicht nur deren Vertrauen, sondern können auch ihre Markenpräsenz deutlich steigern. Doch noch scheinen nicht alle Unternehmen diesen Trend erkannt zu haben.
Wegfall von Third-Party-Cookies eher Chance als Bedrohung
Laut einer aktuellen Studie der Mediaplattform Teads gibt es trotz vieler positiver Stimmen noch einige Unsicherheiten in Bezug auf eine Welt ohne Third-Party-Cookies. Vor allem die Vielzahl der angebotenen Alternativen wird kritisch gesehen, da sich bislang kein neuer Standard herauskristallisiert hat.
Händler verschenken noch viel Retail Media-Potenzial
Mit Retail Media können sich Einzelhändler sowohl online als auch offline lukrative Zusatzumsätze sichern. Doch das scheint noch nicht bei allen angekommen zu sein, wie eine gemeinsame Studie von Epsilon und Phronesis Partners zeigt.
Omnichannel wird zum entscheidenden Umsatztreiber
Laut einer umfassenden Studie von Alvarez & Marsal hat die Digitalisierung einen großen Einfluss auf den Erfolg von Einzelhändlern, die online, stationär oder im Omnichannel unterwegs sind. Das Unternehmen analysierte mehr als 100 börsennotierte Unternehmen und stellte einen klaren Zusammenhang zwischen digitaler Reife und finanzieller Performance fest.
Digitaler Boom: Kleine eBay-Händler triumphieren in strukturschwachen Regionen
In Deutschlands strukturschwachen und ländlichen Regionen erweisen sich kleine eBay-Händler als überdurchschnittlich erfolgreich, wie ein aktueller Bericht von eBay Deutschland zeigt. Mittels der "digitalen Dichte" kristallisierte sich heraus, dass Regionen mit eingeschränkten Möglichkeiten im stationären Handel ihre Geschäftschancen durch die Digitalisierung signifikant steigern.




















